OECD-Evaluierung und Bürgerbeteiligungsprozess

Erst einmal vielen Dank Yvonne für die ausführliche Einleitung zu diesem Blog „Was wir schon tun“ und was „Nachhaltigkeit“ überhaupt bedeutet. Es ist immer sinnvoll sich das immer wieder vor Augen zu führen, besonders da die Zeit im Moment nur so an uns vorbeirast und es gut tut, inne zu halten und zu reflektieren was wir schon geleistet haben. Bisher ist schon viel passiert und ich denke es lohnt sich das noch einmal genauer anzuschauen:

Nach der von Yvonne erwähnten Online-Umfrage und dem Livestream starteten wir dann auch frisch und voller Elan ins neue Jahr! Denn Ende letzten Jahres kam die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) auf uns und bot uns an, die Region Rhein-Neckar im Rahmen ihres Projekts „A territorial approach to the SDG’s“ im Hinblick auf die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu monitoren. Da wir bereits erste Vorarbeiten für ein regionales SDG-Monitoring begonnen hatten (siehe Metropolatlas Rhein-Neckar), waren wir hier direkt mit dabei. Das bedeutet aber natürlich auch: Viel Arbeit! In einem 20-seitigen Fragebogen konnten wir der OECD erste Informationen und Anhaltspunkte über die Region Rhein-Neckar liefern. Im April fanden dann Experteninterviews durch die OECD statt. Teilgenommen haben Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Zusätzlich haben wir Ende März unseren ersten Online-Bürgerbeteiligungsprozess gestartet. Unter https://rhein-neckar.nachhaltig-im-dialog.de/ konnte jeder der möchte bis Ende April zu drei ausgewählten Fragen kreative Antworten finden:

  1. Wie nachhaltig ist unsere Region in den drei Handlungsfeldern Klimaschutz, Energie und Konsum aufgestellt? Welche Maßstäbe, Indikatoren oder Daten könnten bei der Bewertung helfen, um Plus- und Minuspunkte abzubilden? Lassen Sie gern Ihre Phantasie spielen und nennen Sie auch vermeintlich abseitige oder etwas verrückte Dinge!
  2. Welche Indikatoren oder Punkte müssten auf eine persönliche Checkliste, mit der Sie zukünftig Ihren eigenen Lebensstil überprüfen und nachhaltiger gestalten könnten? Berücksichtigen Sie Ihre konkrete Lebenssituation. Und seien Sie gern kreativ!
  3. Gute Lösungen für eine nachhaltige Region können nur gemeinsam gefunden werden. Welche konkreten Personen, Organisationen oder Ämter müssten in die Erarbeitung solcher Lösungen miteinbezogen werden? Nennen Sie uns Namen!

Die Antworten waren zahlreich und boten kreative Handlungsansätze. Wir haben 78 Antworten erhalten. Letzte Woche wurden hierzu die Erkenntnisse, also eine Zusammenfassung der Antworten veröffentlicht.

So eine Beteiligung haben wir zum ersten Mal durchgeführt und freuen uns über die ganzen kreativen Antworten!

Bild: Unsplash/Tobias Weinhold

Laura Hammer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zurück nach oben